Es gibt verschiedene Gründe sich von liebgewonnenen Zuchtkatzen trennen zu müssen.Nach der Kastration gibt es sehr oft Probleme innerhalb der Katzengruppe welche in erster Linie den Rang des kastrierten Tieres betreffen. Ein Kastrat sinkt innerhalb der Katzengruppe binnen weniger Wochen oder manchmal auch Tagen, auf den niedersten Rang herab. Nicht jede Katze verträgt das, oftmals werden die Kastraten massiv gemobbt, daher ist es dann erforderlich einen guten & endgültigen Lebensplatz für die Katze zu finden.
Ein anderer Aspekt ist das ständig bereitstehende Futter innerhalb einer Cattery. Dies kann dann zum Problem werden wenn der Kastrat ein kleiner Futterhamster wird. Durch die fehlenden Hormone eines potenten Tieres wird das Futter nicht mehr so verwertet wie es normalerweise der Fall wäre. Das Ergebnis ist dann ein verfettetes Tier welches Schwierigkeiten hat sich selbst zu putzen. Es ist dann fatal wenn diese Tiere ständig freien Zugang zum Futter haben.
Daher vertrete ich die Auffassung - um eine Gruppe gesund zu erhalten und den Stress zu minimieren - das ein Bestand den Tieren zuliebe nicht zu groß werden darf. Solange sich aber eine Katze hier wohlfühlt, nicht gemobbt wird und friedlich innerhalb der Gruppe leben kann, wird kein neues Zuhause gesucht. Für eine Katze ist es immer das Schönste der oder die Erste ist im Heim zu sein, nicht unbedingt jedoch eine unter vielen zu sein. Ich bin daher ganz besonders dankbar wenn ein toller Platz sich für eine erwachsene Katze ergibt.
Folgende Katzen haben ihre Spuren in unserer Zucht hinterlassen:
PL * Dragon Duma Lasu
Ein wundervoller Kater welcher leider massiv in der Wohnung markiert hat und daher kastriert wurde. Meine potenten Mädchen kamen nach seiner Kastration nicht mehr mit ihm klar und haben ihn heftig gemobbt. Daraus folgten Kämpfe welche wir beendet haben indem er mit Kawos Wilma -welche an Bluthochdruck litt und einen ruhigeren Platz brauchte-, hier in Berlin zu einer netten Familie umziehen durfte.
PL* Jack Dwa Susy
Akutelles Bild folgt
Jack war mein erster Zuchtkater, jedoch starben 33 % seiner Kitten mit verschiedenen Mädchen binnen den ersten Tagen, auch er hat markiert was das Zeug hielt. Jack hat nach seiner Kastration sich gut in der Gruppe behauptet, leider jedoch auf dicke 9 Kilo hochgefuttert, er war kaum noch in der Lage sich zu putzen. Er ist seiner Tochter nachgezogen und wohnt nun bei meiner Freundin Maria hier in der Stadt. Mittlerweile hat er gut abgenommen und erhält nur noch rationiertes Futter.
PL* Fawaszi Demon Lasu
Aktuelles Bild folgt
Fawi ist eine super schmusige Katze welche nur aufgrund ihres extremen Markierverhaltens kastriert wurde. Unsere Ledercouch ist zwar auf dem Müll gelandet, aber nach der Kastration hat sich das Markieren zwei Monate später GsD gelegt.
Queeny aus dem Wuselland
Queeny benötigte beim ersten Wurf einen Kaiserschnitt, dabei ist sie kastriert worden. Sie lebt heute zufrieden mit einem schwarzen Maine Coon Mix in der Stadt.
Alfhild's Emely
Emely habe ich nach nur 2 Würfen kastrieren lassen um Züchterstreitigkeiten zu vermeiden.